Überblick der Führungen:

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Kleine Altstadtführung – Einmal durch den Würzburger Bischofshut

Bischofshut nennen die Würzburger den Kern Ihrer Altstadt. Man kann das Fünfeck, das an eine Mitra erinnert, noch heute auf dem Stadtplan Würzburgs erkennen. Im Zentrum dieses Fünfecks liegen die beiden wichtigsten Kirchen der Diözese, Stift Neumünster und der altehrwürdige Kiliansdom. Ihre Lage im Zentrum des Bischofshutes erinnert daran, dass Würzburg über viele Jahrhunderte hinweg Ziel eines großen Pilgerstroms war, der einst stark zum Erfolg der Stadt beigetragen hat. Das mittelalterliche Würzburg war eine der wichtigsten Städte in Mitteldeutschland.

Heute hat Nürnberg der Stadt am Main als fränkische Metropole den Rang abgelaufen und seit 1803 wird in München darüber bestimmt, was in Franken geschieht. Vielleicht war das der Grund, warum Würzburg vor einigen Jahren mit dem Motto 'Provinz auf Weltniveau' warb. Mittlerweile hat die Stadtverwaltung das Stadtmotto geändert. 'Würzburg macht Spaß' heißt es jetzt. 'Provinz' klang wohl doch irgendwie zu provinziell.

Aber es stimmt beides! Würzburg hat durchaus provinziellen Charme, und nicht zuletzt dieser Charme zieht viele Besucher und Ausflügler hierher. Auf der anderen Seite sorgt die Universität mit ihren vielen tausend Studenten dafür, dass der frische Wind nicht ausgeht, und viele internationale Forschungszentren bescheren Würzburg seit jeher internationales Renommee.

Und außerdem sagt man ja, dass nur der wirklich provinziell ist, der ständig selbst darauf herumreitet. Also höre ich jetzt damit auf und lade Sie herzlich zu einem informativen und lustigen Spaziergang durch die Würzburger Altstadt ein. Kommen Sie, und machen Sie sich selbst ein Bild von der spaßigen Provinzstadt am Main.

Dauer der Stadtführung: 2 Stunden
Preis der Stadtführung: 83,00 €

 

Stationen der Stadtführung:

  • Grafeneckart (Rathaus) mit Vierröhrenbrunnen
  • Unterer Markt mit Marienkapelle
  • Oberer Markt mit Falkenhaus
  • Stift Neumünster mit Kiliansgruft
  • Lusamgärtlein (Walter von der Vogelweide)
  • St. Kiliansdom
  • Hof zum Wolfmannsziechlein (Tilman Riemenschneider)
  • Hof Oberfrankfurt (Balthasar Neumann)
  • Alte Mainbrücke mit Blick auf die Festung Marienberg und das Käppele

 

Günstige Treffpunkte:

  • Vierröhrenbrunnen
  • Frankoniabrunnen auf dem Residenzplatz
  • Caféhaus Brückenbäck
  • Touristeninformation im Falkenhaus
  • Weitere mögliche Treffpunkte finden Sie hier.

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Große Altstadtführung – Für die, die' s genau wissen wollen!

 
 

Die Altstadt Würzburgs misst zwar nur ca. 800 Meter im Durchmesser aber darin ist jede Menge Platz für Sehenswertes. Deshalb biete ich Ihnen neben der zweistündigen Altstadtführung auch eine etwas ausgedehntere dreistündige Führung an. Auch sie bewegt sich durch den sogenannten Bischofshut, allerdings wagt sie sich bisweilen und an einigen ausgewählten Stellen über dessen Krempe hinaus. Diese Führung bietet auch dem Gästeführer die Möglichkeit, etwas mehr von dem zu präsentieren, was er so alles weiß.

Neben den Stationen, die Sie auch während der zweistündigen Altstadtführung sehen, bietet es sich bei einer dreistündigen Führung an, das etwas abseits gelegene Juliusspital mit seinem wunderschönen Innenhof zu erkunden und etwas über dessen facettenreichen Gründer Julius Echter zu hören.

Ein Besuch von Stift Haug lohnt sich ebenfalls. Das Stift ist die erste große Barockkirche Frankens. Die Legende will, dass ihr Architekt, Antonio Petrini, die Abnahme der Gewölbeverschalung vom Würzburger Stein  aus mit dem Fernrohr verfolgt haben soll, um rechtzeitig die Flucht ergreifen zu können, falls seine Konstruktion nicht halten sollte.

Wenn man schon im Haugerviertel ist, kann man das Bürgerspital nicht links liegen lassen, und da es dort einen schönen Weinausschank gibt, bietet sich diese Station für eine kurze Rast an, denn eine Stadtführung soll ja auch Spaß machen. Ein Achtel Frankenwein könnte den Spaßfaktor möglicherweise erhöhen und während Sie ein Gläschen Silvaner genießen, erzählt Ihnen der Gästeführer etwas über das Spital, den Weinbau in Franken und was „fränkisch trocken“ bedeutet.

Vom Bürgerspital ist es nur ein Katzensprung zum UNESCO Weltkulturerbe Würzburger Residenz, deren über 160 Meter lange Stadtfassade ein Fest für alle Barockfans ist. Von dort aus geht es weiter über das Lusamgärtlein, wo es ein mittelalterliches Ständchen zu hören gibt, das Stift Neumünster, den Dom und die anderen Stationen des normalen Altstadtrundgangs zur Franziskanerkirche, die touristisch ein verstecktes Schattendasein fristet, aber auf jeden Fall einen Besuch lohnt.

Schließlich sehen Sie noch das zweite große Projekt des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn, die sogenannte Alte Universität, sowie die Neubaustraße mit ihren wieder neu errichteten Barockpalais. Auch diese Führung endet auf der Alten Mainbrücke mit Blick auf das sogenannte Käppele, die Feste Marienberg und den Würzburger Stein, Frankens wohl bekannteste Weinlage.

Nach diesen drei Stunden macht Ihnen in Sachen Würzburg so schnell niemand mehr etwas vor!

Dauer der Stadtführung: 3 Stunden
Preis der Stadtführung: 124,50 €

 

Stationen der Stadtführung:

  • Grafeneckart (Rathaus) mit Vierröhrenbrunnen
  • Unterer Markt mit Marienkapelle
  • Oberer Markt mit Falkenhaus
  • Juliusspital
  • Stift Haug
  • Bürger Spital zum Heiligen Geist
  • Residenz (Stadtfassade)
  • St. Kiliansdom
  • Lusamgärtlein
  • Stift Neumünster
  • Hof zum Wolfmannsziechlein (Tilman Riemenschneider)
  • Hof Oberfrankfurt (Balthasar Neumann)
  • Franziskaner Kirche
  • Alte Universität
  • Neubaustraße mit Barockpalais
  • Alte Mainbrücke mit Blick auf die Festung Marienberg und das Käppele

 

Günstige Treffpunkte:

  • Vierröhrenbrunnen
  • Frankoniabrunnen auf dem Residenzplatz
  • Caféhaus Brückenbäck
  • Touristeninformation im Falkenhaus
  • Weitere mögliche Treffpunkte finden Sie hier.

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Festung Marienberg – Vom Bischof und seiner Stadt

 

Hundert Meter über dem Main thront die Feste Marienberg von Wein umrankt über Würzburg. Ein echter Hingucker, gerade von der alten Mainbrücke aus, wo die Festungsführung beginnt. Zu mancher Zeit bot die Feste Marienberg Schutz vor dem anrückenden Feind, oft warf sie aber auch einen bedrohlichen Schatten über die Stadt. Landesherr und Untertanen waren sich nicht immer grün und der Fürst hatte gute Gründe, seine Residenz hoch oben über der Stadt zu nehmen, umgeben von steil abfallenden Hängen und dicken, wehrhaften Mauern.

Über viele Jahrhunderte hinweg perlten die Bemühungen der Würzburger um die ersehnte Unabhängigkeit an den Mauern der fürstlichen Zwingburg ab. Auch das vieltausendköpfige Bauernheer schafften es im Jahre 1525 nicht, die Feste einzunehmen.

Gleich zu Beginn des Spaziergangs, der uns auf den Festungsberg führt, bietet sich Gelegenheit eine spannende Geschichte von Mord und Totschlag zu erzählen, die sich am Hang des Marienbergs zugetragen hat. An drei Stellen erinnern Gedenktafeln an ein Verbrechen, dass sich hier vor ca. 450 Jahren ereignete.

Kommen Sie mit auf eine Reise durch die Geschichte, die vor ca. 3000 Jahren mit den Kelten beginnt und im Würzburg der Gegenwart endet. Sie erfahren nicht nur etwas über Burgenbau im Mittelalter, die Schweden in Würzburg und längst vergangene Zeiten, sondern auch allerhand über die Gegenwart Würzburgs, denn der Marienberg bietet Ihnen einen unvergleichlichen Blick auf die Stadt von heute.

Dauer Festungsführung: 2 Stunden
Preis Festungsführung: 83,00 €

 

Stationen Festungsführung:

  • Alte Mainbrücke
  • Neutor
  • Bastion St. Michael und Schönborntor
  • Julius Echter Tor
  • Scherenbergtor
  • Schlosshof mit Bergfried und Marienkirche
  • Fürstengarten mit Blick über Würzburg

 

Günstige Treffpunkte:

  • Vierröhrenbrunnen
  • Caféhaus Brückenbäck
  • Busparkplatz auf dem Marienberg
  • Falls sich der Treffpunkt auf dem Marienberg befindet, entfallen die Stationen „Alte Mainbrücke“ und „Neutor“.
  • Weitere mögliche Treffpunkte finden Sie hier.

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Große Festungsführung – Festung Marienberg mit Fürstenbaumuseum

Sehr spannend im Rahmen einer Festungsführung ist ein Besuch des Fürstenbaumuseums. Es bietet einen wunderbaren Überblick über die Geschichte der Stadt Würzburg und der Festung Marienberg vom Früh- und Hochmittelalter bis in die jüngste Geschichte. Außerdem haben Sie auf diese Weise Gelegenheit, einige der Innenräume der Festung Marienberg zu besichtigen, was bei der zweistündigen Festungsführung nicht vorgesehen ist.

Anstelle des Fürstenbaumuseums ist auch ein Besuch des Mainfränkischen Museums möglich, das sich ebenfalls auf der Festung Marienberg befindet. In den Räumen des Neuen Magazins wird Kunst und Kunsthandwerk aus allen Epochen Frankens ausgestellt. Wer hier eine Art Heimatmuseum erwartet, den wird das Mainfränkische Museum sicherlich positiv überraschen. Allein die große Sammlung von Skulpturen Tilman Riemenschneiders ist einen Besuch wert. In Anbetracht der Größe der Sammlung kann im Rahmen einer Festungsführung lediglich auf einen Teil der Exponate näher eingegangen werden.

Im Weiteren gleicht diese Führung der Kleinen Festungsführung, mit einem Unterschied. Die Führung beginnt bereits auf dem Marienberg (Endhaltestelle der Buslinie 9).

Dauer der großen Festungsführung: 2,5 Stunden
Preis der großen Festungsführung: 103,75 €

 

Stationen der großen Festungsführung:

  • Bastion St. Michael und Schönborntor
  • Julius Echter Bastei und Michaelstor
  • Scherenbergtor
  • Schlosshof mit Bergfried und Marienkirche
  • Fürstenbaumuseum oder wahlweise Mainfränkisches Museum
  • Fürstengarten mit Blick über Würzburg

 

Günstige Treffpunkte:

  • Vierröhrenbrunnen
  • Caféhaus Brückenbäck
  • Busparkplatz auf dem Marienberg
  • Falls sich der Treffpunkt auf dem Marienberg befindet, fallen die Stationen „Alte Mainbrücke“ und „Neutor“ weg.
  • Weitere mögliche Treffpunkte finden Sie hier.

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Kleine Residenzführung

Jemand hat einmal gesagt, das für Menschen der Mensch das Interessanteste ist. Deshalb möchte ich Ihnen die Anekdoten, die sich rund um den Bau der Würzburger Residenz ranken, nicht vorenthalten. Erst die Geschichten der Menschen, die an der Fertigstellung dieses Barockschlosses mitwirkten, machen aus toten Steinen ein lebendiges, spannendes Kunstwerk, und Geschichten gibt es genug zu erzählen.

Möchten Sie vielleicht wissen, woher das Anfangskapital für den Bau des „Größten Pfarrhauses Europas“ (Napoleon Bonaparte) kam? Oder interessiert Sie die Geschichte, von dem gelernten Glocken- und Stückgießer, der aus Eger nach Würzburg kam und sich fragte, wie er es in der fremden Stadt zu etwas bringen konnte? Oder möchten Sie etwas von dem berühmten Freskenmaler erfahren, der einen betrügerischen Vorgänger ersetzen musste? Und wussten Sie schon, dass der maßgebliche Stuckateur über seiner Arbeit wahnsinnig wurde? Unzählige Geschichten und Anekdoten ranken sich um das Schloss über allen Schlössern, wie die Würzburger Residenz auch gerne genannt wird.

Dauer der kleinen Residenzführung: 1,5 Stunden
Preis der kleinen Residenzführung: 62,25 €

 

Stationen der kleinen Residenzführung:

  • Stadtfassade der Residenz (Balthasar Neumann)
  • Vestibül und Gartensaal
  • Treppenhaus, Weißer Saal und Kaisersaal (Giovanni Battista Tiepolo und Antonio Bossi)
  • Südliche Kaiserappartements mit Spiegelkabinett

 

Günstige Treffpunkte:

  • Busparkplatz Husarenstraße
  • Residenzplatz (Frankoniabrunnen)
  • Weitere mögliche Treffpunkte finden Sie hier.

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Große Residenzführung – UNESCO Weltkulturerbe

 

Die Würzburger Residenz ist schon ein Riesenkasten! Über 160 Meter breit! Kein Wunder, denn Sie war ein Prestigeprojekt der Familie Schönborn, deren Mitglieder damals auf etlichen geistlichen Stühlen saßen. Der leitende Architekt, Balthasar Neumann, sollte ins Große und Weite planen, was er dann auch tat. Heraus kam dabei eines der größten Barockschlösser Europas. Die Residenz ist vieles, sie ist politische Architektur, fürstbischöfliche Residenz und Verwaltungsbau. Alle diese Anforderungen hat Balthasar Neumann unter einen Hut gebracht.

Natürlich schließt diese Führung all das mit ein, was auch Teil der kürzeren Residenzführung ist, nur lässt sie sich mit allem etwas mehr Zeit und Sie sehen Räume und Details, für die sonst keine Zeit wäre. Sie haben Gelegenheit, die Weite dieses außergewöhnlich großen Schlosses zu erleben, was bei der kürzeren Führung nur bedingt möglich ist.

Neben dem Südflügel machen Sie einen Abstecher in den gegenüber liegenden Nordflügel mit den dort befindlichen Kaiserappartements und den Gemächern des Fürstbischofs Anselm Franz von Ingelheim. Außerdem können Sie noch in aller Ruhe einen Blick in die herrliche Hofkirche werfen, wo sich Lucas von Hildebrandt im Stil des Wiener Barock austoben durfte. Auch über Herrn Hildebrandt und die Hofkirche gibt es eine kleine Geschichte zu erzählen, die von Konkurrenz und Missgunst berichtet. Ob sie sich wirklich je so zugetragen hat, weiß man nicht, lustig ist sie auf jeden Fall!

Am Ende lädt der Hofgarten noch zu einem kurzen Spaziergang ein. Sie werden sehen, das zweieinhalb Stunden wie im Fluge vergehen.

Dauer der großen Residenzführung: 2,5 Stunden
Preis der großen Residenzführung: 103,75 €

 

Stationen der großen Residenzführung:

  • Stadtfassade der Residenz (Balthasar Neumann)
  • Vestibül und Gartensaal
  • Treppenhaus, Weißer Saal und Kaisersaal (Giovanni Battista Tiepolo und Antonio Bossi)
  • Nördliche Kaiserappartements und Ingelheimzimmer
  • Südliche Kaiserappartements mit Spiegelkabinett
  • Hofkirche (Lukas von Hildebrandt)
  • Hofgarten

 

Günstige Treffpunkte:

  • Busparkplatz Husarenstraße
  • Residenzplatz (Frankoniabrunnen)
  • Weitere mögliche Treffpunkte finden Sie hier.

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Riemenschneiders Würzburg – Wie einer sein Glück in der Fremde machte

 

Wie war das denn, bevor es die Gewerbefreiheit gab und die Zünfte das Leben der Bürger mitbestimmten? Was musste der Handwerksgeselle Riemenschneider tun, um es in der fremden Stadt zu etwas zu bringen? Wie konnte er es schließlich vom „Reingeschmeckten“, „Zugereisten“, „Neigerührten“ zum erfolgreichen Unternehmer, Stadtrat und Bürgermeister bringen? Eine gute Portion Chuzpe und eine geglückte Heiratspolitik spielte bei Riemenschneider jedenfalls eine große Rolle.

Die Geschichte seines Lebens wirft ein Schlaglicht auf das Ende einer Epoche. Riemenschneider erlebt den Beginn der Reformation, den Bauernkrieg und das Ende des Mittelalters. Aber im Herzen blieb der bekannteste Bildschnitzer Deutschlands ein Handwerker des Mittelalters, der sich nicht mit den neuen Moden der Kunst anfreunden konnte.

Die Marienkapelle auf dem Würzburger Unterem Markt, Stift Neumünster, der Kiliansdom und die Franziskanerkirche beherbergen bis heute Werke von Meister Riemenschneider. Sollten Sie nach dieser zweistündigen Führung noch nicht genug von Meister Tilmans Werken gesehen haben, lässt sich diese Führung ohne weiteres durch einen Besuch des Mainfränkischen Museums auf der Feste Marienberg ergänzen. Dort befindet sich die weltweit größte Ausstellung von Werken Riemenschneiders.

Dauer der Riemenschneider-Führung: 2 Stunden
Preis der Riemenschneider-Führung: 83,00 €

 

Stationen der Riemenschneider-Führung:

  • Marienkapelle
  • Stift Neumünster
  • Kilians Dom
  • Franziskanerkirche
  • Hof zum Wolfmannsziechlein
  • Mainfränkisches Museum (optional; nicht im Preis enthalten)

 

Günstige Treffpunkte:

  • Vierröhrenbrunnen
  • Frankoniabrunnen auf dem Residenzplatz
  • Caféhaus Brückenbäck
  • Touristeninformation im Falkenhaus
  • Weitere mögliche Treffpunkte finden Sie hier.

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Gartenführungen

 

Der Garten der Würzburger Residenz wie auch der, der fürstbischöflichen Sommerresidenz in Veitshöchheim sind es wert, ihnen jeweils einen eigenen Besuch zu widmen. Beide Gärten wurden im Wesentlichen Ende des 18. Jahrhunderts unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim entworfen und angelegt und stellen Höhepunkte der damaligen Gartenbaukunst dar.

Hofgarten Würzburg

Napoleon soll die Würzburger Residenz einst als das „größte Pfarrhaus Europas“ bezeichnet haben, womit er eindeutig recht hatte. Dementsprechend prunkvoll ist natürlich die dazugehörige Gartenanlage. Ihre verschiedenen Teile stammen aus ganz unterschiedlichen Epochen. Der Hofgarten bietet daher dem Besucher die Möglichkeit, verschiedene Moden des Gartenbaus zu vergleichen. Verspielter Rokokogarten, strenger Klassizismus und englischer Landschaftsgarten liegen direkt nebeneinander.

Eine sinnvolle Ergänzung zur ausführlichen Gartenführung wäre ein Besuch der Hofkirche, die sich im wahrsten Sinne des Wortes im südlichen Flügel der Residenz versteckt und deren Eintritt kostenlos ist.

Dauer der Führung durch den Würzburger Hofgarten: 1,5 Stunden
Preis der Führung durch den Würzburger Hofgarten: 62,25 €

 

Stationen der Führung durch den Würzburger Hofgarten:

  • Rokokogarten zwischen Schloss und ehemaliger Bastion
  • Rundgang auf der Bastion mit Blick auf die Gartenfassade der Residenz
  • Klassizistischer Teil des Gartens
  • Orangerie
  • Englischer Landschaftsgarten
  • Hofkirche (Eintritt frei)

 

Mögliche Treffpunkte:

  • Residenzplatz (Frankoniabrunnen)
  • Husarenstraße (Busparkplatz)
  • Weitere mögliche Treffpunkte finden Sie hier.



Rokokogarten Veitshöchheim


Seit Jahren ist die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung erfolgreich bemüht, den Veitshöchheimer Schlossgarten wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Während der etwa eineinhalbstündigen Führung durch den Rokokogarten erfahren Sie mehr über die Ursprünge der Anlage, ihre Blütezeit im Rokoko, ihren langsamen Niedergang und ihre Wiedergeburt in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Neben der wechselvollen Geschichte des Veitshöchheimer Rokokogartens steht dessen Figurenschmuck im Mittelpunkt dieser Gartenführung. Die Figuren wurden maßgeblich von Ferdinand Tietz geschaffen, der offenbar nicht nur eine dekorative Staffage schuf, sondern dem Garten mit seinen teilweise überaus witzigen Plastiken ein interessantes Programm gab, das ich Ihnen gerne vorstellen möchte.

Nebenbei erfahren Sie auch etwas darüber, wie man das einstmals recht sumpfige Gelände entwässerte und das überschüssige Wasser für den Betrieb der Wasserspiele nutzbar machte, und wie der Garten in Teilen auch als Obst-, Gemüse- und Kräutergarten verwendet wurde.

Dauer der Führung durch den Veitshöchheimer Rokogarten: 1,5 Stunden
Preis der Führung durch den Veitshöchheimer Rokogarten: 62,25 €

 

Stationen der Führung durch den Veitshöchheimer Rokogarten:

  • Fassanentor
  • Schlosstreppe mit Gartenparterre
  • Heckentheater
  • Schneckenhaus
  • Zentrales Rondell
  • Seenzone
  • Kräuter- und Gemüsegarten

 

Mögliche Treffpunkte:

  • Busparkplatz Mainlände
  • Fassentor (Haupteingang zum Rokokogarten)

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Der Würzburger Dom

 
 

Viele spannende Geschichten ranken sich um den Würzburger Kiliansdom. Die von Bischof Konrad, der hinter dem Dom erschlagen wurde, oder auch jene vom Bischof Melchior, auf dessen Grabmal zu sehen ist, wie er vom Leben in den Tod befördert wurde. Auch Lustiges gibt es zu berichten, wie die Anekdote vom Alten Scherenberg, der für die jüngeren Domkapitulare einfach nicht Platz machen wollte und auf dem Bischofsstuhl steinalt wurde. Der Dom gleicht einem großen Bilderbuch, wenn man ihn zu lesen weiß.

Bei normalen Altstadtrundgängen kommt die wichtigste Kirche Würzburgs immer etwas zu kurz. Im Rahmen einer zweistündigen Führung bleiben eben nur einige wenige Minuten, um diese altehrwürdige Kirche vorzustellen. Das ist sehr schade, denn Würzburg wäre ohne den Dom nicht die Stadt, die es ist. Aus diesem Grund biete ich eine eigenständige Domführung an, die sich mit der Kathedralkirche selbst und ihrem näheren Umfeld befasst.

Neben den Geschichten und Geschichtchen ist die Bischofskirche als Ort gelebter Spiritualität sehens- und erlebenswert. Nicht aus Zufall liegt der Dom genau im Zentrum des Bischofshuts, was ihn als Zentrum der Kiliansverehrung und Ziel einer jahrhundertealten Pilgertradition kennzeichnet. Die Kiliansverehrung und die damit verbundene Wallfahrt sorgte im Mittelalter dafür, dass Würzburg zu einer der wichtigsten mitteldeutschen Städte aufstieg. Beim Wiederaufbau des Doms nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein interessantes theologisches Konzept verwirklicht, das allerdings dem Besucher nicht auf Anhieb ins Auge springen wird. Kunst aus vielen Epochen und Jahrhunderten gehen dabei Hand in Hand und versinnbildlichen die Hoffnung, die aus dem christlichen Glauben erwächst.

Auch als historisches Gebäude ist der Dom sehr interessant. Mit seinen 105 Metern ist er das viertgrößte romanische Kirchengebäude Deutschlands. Schon der Vorgängerbau hatte annähernd die selbe Ausdehnung und wurde keine fünf Jahrzehnte nach der Bistumsgründung (742) geweiht. Bei der Kirchweih (788) war Karl der Große anwesend, was die Bedeutung unterstreicht, welche Stadt und Kirche schon damals hatten. Zwar wurde der heutige Dom (1040) in den zurückliegenden Jahrhunderten innen wie außen immer wieder erweitert und umgebaut, sein romanischer Charakter blieb aber unversehrt.

Die Führung beschränkt sich aber nicht nur auf den Dom selbst, sondern bewegt sich auch durch die sogenannte Domimmunität hinter der Kathedrale. Sie bildetet mit ihren zahlreichen Domherrenhöfen lange Zeit eine Art Stadt in der Stadt, da ihre Mitglieder nicht der städtischen Gerichtsbarkeit unterworfen waren.

Dauer der Domführung: 2 Stunden
Preis der Domführung: 83,00 €

 

Stationen der Domführung:

  • Hauptschiff des Doms
  • Domschatz
  • Krypta
  • Sepultur
  • Querschiff mit Propst- und Dechanaltar
  • Bruderhof mit Denkmal für Konrad I. von Querfurt
  • Domherrenhöfe von außen

 

Treffpunkt:

  • Hauptportal des Doms
  • Weitere mögliche Treffpunkte finden Sie hier.

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